Timi in Japan

Donnerstag, Oktober 20, 2005

Ein ganz gewöhnlicher Donnerstag. Aber ich wurde heute von meinem Handy geweckt. Ein Anruf und das schon morgens um 9 Uhr, das muss ja dringend sein! War es auch, es war keiner meiner Mitstudenten, sondern mein Prof. Dr. Tsuye. Er hatte aber eine gute Nachricht. Die Vorlesung für heute falle aus und ich solle die anderen benachrichtigen. Das mache ich gerne wenn es eine so gute Nachricht ist, kein Problem. Gesagt getan. Aber ich war wach! Deshalb nutzte ich den Tag und fuhr Richtung Downtown zum nächsten Deodeo, der hatte aber leider geschlossen, also kein Windowshopping. Also fuhr ich zurück zum Fresta und kaufte mein Mittagessen. Baguette und Gouda, endlich mal wieder richtigen Käse! Auf dem Weg nach Hause stoppte ich auch an der Post und sendete eine Foto CD nach Hause. Damit meine Eltern sehen können was ich schon so alles fotografiert habe.
Mittags hatte ich aber noch Language Partner, deshalb bin ich noch an die Uni hoch und habe auch die Unterlagen und meine Präsentation für den Freitag vorbereitet. Eigentlich war ich gut drauf, aber als wir dann die Japanisch Hausaufgaben angefangen haben ging die Stimmung herunter. Nicht nur bei mir, sondern bei allen Studenten. So viele Hausaufgaben und dann auch noch Vokabeln und Grammatik, 2 Stunden saß ich davor. Dann noch eine tolle Email vom Prof. Tsuye. Dann war ich echt stinkig. Wir sollten uns mit ihm treffen. Da ich schon an der Uni war machte ich gleich einen Termin für halb Sechs aus. Bis dahin war meine Stimmung auf dem Nullpunkt angekommen. Also ging ich in Gespräch und ich erzählte ihm wie ich mich zur Zeit fühle in seinem Unterricht und das es mir nicht so gefällt, da die Erwartungen zu hoch seinen und ich nicht auf dem Level bin. Außerdem bin ich hier auch die Stadt zu erleben und nicht von Termin zu Termin zu rennen. Er verstand was ich meinte und stimmte mir sogar zu, endlich ging meine Stimmung wieder in eine gute Richtung. Wir quatschten später auch über Private Dinge. Insgesamt war es richtig interessant. So war es halb acht als ich aus der Uni kam. Zuhause angekommen klingelte mein Handy. Diesmal war es Nicola und fragte mich was wir heute denn essen sollen. Wir versammelten uns und gingen in die Pizzeria. Vom Geschmack her prima, aber wir wurden nicht satt. Deshalb ging es noch zu Mister Donut, dann waren wir aber endlich satt.