Timi in Japan

Dienstag, Oktober 04, 2005

Tag der Wiedervereinigung in Deutschland, Feiertag. Was machen wir hier, gehen zur Uni. Dafür haben wir aber nächsten Montag frei! Wieder 10 neue Hiragana, die Zahlen auf japanisch und auch gleich die Uhrzeiten. Heute war es also ganz schön anstrengend. Zum Mittagessen haben wir heute Suppe mit Nudeln probiert. Sieht lecker aus, schmeckt aber nicht so toll. Hat wie so vieles hier einen fischigen Nachgeschmack. Sogar süße Dinge haben manchmal was Fischiges an sich. Da ich schon beim Essen bin: Eigentlich sehen die Speisen sehr gut aus, aber manchmal irrt man sich am Geschmack. Einiges ist ziemlich fad. An einem Tag schmeckt einem die Misosuppe ganz gut, und am anderen ist wieder was enthalten was einem gar nicht schmeckt. Ausserdem ist in allem Fleisch oder Fisch. Vieles ist auch frittiert, also voller Fett. Und wenn man nichts isst und sich etwas süßes holt, dann ist das auch voll fettig weil es in Fett ausgebacken ist, oder es hat eine Füllung mit süßer Bohnenpaste.
Nach dem Mittagessen hatten wir dann Japanese Law and Society bei Prof. Harada. Der Unterricht war richtig interessant und man hat endlich mal jemanden dem man in Ruhe zuhören kann weil sein Englisch schön deutlich ist. Er ist eigentlich Amerikaner und hat auch dort in Californien studiert.
Und schon war der Schultag wieder vorbei. Damit wir hier nicht einrosten, sind wir zum Sportgebäude und haben Basketball gespielt. Ich bin blöd hingefallen aufs Knie, tut jetzt ab und zu weh. Dann war ich noch im Fitnessraum. Mensch ist es da langweilig, obwohl so viele Geräte da stehen. Jetzt weiß ich warum ich in Deutschland noch nie in einem Fitnessstudio war oder sein will. Vielleicht ist es mit einem mp3 Player oder einem TV vor der Nase nicht so langweilig.
Später besuchte und Motoki in unserem Haus. Den Bus den wir uns für das Wochenende mieten wollten sei schon vergeben, und ein anderer kostet Aufpreis. Aber da wir noch am Anfang unserer Reise sind, haben wir ja noch genügend Geld um 2000 Yen zu zahlen. Wir werden also fahren.
Später ging ich wieder hoch zur Uni um meine Emails abzurufen.